
Pizza aus dem Holzofen
Jede Pizza wird bei uns einzeln belegt und auf dem heißen Schamottboden über der Glut gebacken – mittags für die kurze Pause, abends für die ganze Familie.
Der Ofen
Hohe Hitze, kurze Backzeit
Der Holzofen arbeitet mit Glut und Strahlungshitze statt mit gleichmäßiger Umluft: Der Boden bräunt von unten, die Kuppel bäckt den Belag von oben – beides zur gleichen Zeit.
Feuer an der Seite
Das Holz brennt nicht unter der Pizza, sondern seitlich in der Ofenkammer. Die Flamme leckt über die Kuppel und bäckt den Belag von oben, während die Glut den Boden hält.
Boden aus Schamotte
Der Backstein speichert die Hitze und gibt sie direkt an den Teig ab. Dadurch bekommt der Boden Farbe und Struktur, ohne dass er austrocknet.
Kurz drin, zügig am Tisch
Weil die Pizza nur kurze Zeit im Ofen bleibt, backen wir sie erst nach Ihrer Bestellung – und bringen sie, sobald sie fertig ist, nicht wenn der ganze Tisch wartet.
So entsteht Ihre Pizza
Vom Teig bis auf den Tisch
Wir setzen den Teig am Vortag an und ziehen ihn erst von Hand aus, wenn die Bestellung in der Küche liegt – vier Handgriffe, die jede Pizza durchläuft.
- 1
Teig ansetzen und ruhen lassen
Mehl, Wasser, Salz und wenig Hefe werden am Vortag zu einem weichen Teig verarbeitet. Danach ruht er kühl, bis er sich leicht und ohne Reißen ausziehen lässt.
- 2
Von Hand ausziehen
Jede Teigkugel wird auf dem bemehlten Brett mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen gedrückt. Die Luft bleibt dabei im Rand – ein Nudelholz würde sie herausdrücken.
- 3
Belegen
Zuerst die passierten Tomaten, dann der Käse, dann das Übrige. Empfindliches wie Basilikum, Rucola oder rohen Schinken legen wir erst nach dem Backen auf.
- 4
In den Ofen und direkt heraus
Die Pizza wird auf dem Schieber in den Ofen gesetzt, zwischendurch gedreht und kommt heraus, sobald der Rand Farbe hat. Von dort geht sie ohne Zwischenstation an Ihren Tisch.
Beläge
Vier Wege, eine Pizza zu wählen
Unsere Pizzakarte bleibt übersichtlich: wenige Klassiker, die wir gut können, dazu vegetarische Varianten, kleine Portionen für Kinder und große Bleche zum Teilen.
Die Klassiker
Margherita mit Tomate, Mozzarella und Basilikum, dazu die gewohnten Begleiter: Salami, Schinken, Pilze, Oliven, Kapern, Sardellen. Keine Experimente, sondern das, was im Holzofen seit jeher funktioniert.
Vegetarisch
Gegrillte Zucchini und Aubergine, Paprika, Artischocken, Cherrytomaten, Ziegenkäse oder Rucola. Auf Wunsch lassen wir den Käse ganz weg und arbeiten dafür mehr Gemüse ein.
Für Kinder
Eine kleinere Pizza, schlicht belegt und mild gewürzt – meist nur Tomate und Käse, auf Wunsch mit Salami. Wir schneiden sie vor dem Servieren in handliche Stücke.
Zum Teilen
Für größere Runden backen wir Pizza in Länge statt rund und bringen sie in Streifen auf Brettern an den Tisch, gern mit zwei verschiedenen Belägen auf einem Teig.
Qualität
Woran Sie eine gute Holzofenpizza erkennen
Eine Pizza aus dem Holzofen verrät ihre Machart beim ersten Blick und beim ersten Biss. Entscheidend sind die kurze Backzeit bei hoher Hitze, ein Rand, der luftig aufgeht, und ein Boden, der trägt, ohne hart zu werden.
Wir achten im Service darauf, dass jede Pizza direkt aus dem Ofen an den Tisch geht – wartet sie, verliert sie genau die Eigenschaften, für die sie gebacken wurde.
- Cornicione, also der aufgegangene Randwulst: luftig, innen offenporig, außen mit dunklen Blasen vom direkten Feuer
- Leichte Brandflecken auf der Unterseite – sie entstehen auf dem heißen Schamottstein und bringen Röstaroma, kein Verbrannt-Aroma
- Der Boden bleibt in der Mitte weich und lässt sich falten, ohne zu brechen; eine Holzofenpizza ist keine kross durchgebackene Scheibe
- Sparsamer Belag: zu viel Feuchtigkeit auf dem Teig macht die Mitte nass, deshalb tupfen wir den Mozzarella vorher ab
- Mozzarella, der schmilzt und Fäden zieht, statt in Öl zu schwimmen
- Frische Blattkräuter wie Basilikum legen wir nach dem Ofen auf – bei 400 Grad würden sie in Sekunden verbrennen
Am Tisch
Belag sinnvoll kombinieren
Jede Pizza unserer Karte lässt sich anpassen. Damit das Ergebnis trotzdem aus dem Ofen kommt, wie es gedacht ist, halten wir uns an wenige Regeln – und sagen Ihnen offen, wenn ein Wunsch den Boden durchweichen würde.
Sprechen Sie Ihre Änderungen bitte bei der Bestellung an, nicht nachträglich: Ist die Pizza im Ofen, sind es nur noch wenige Minuten bis zum Tisch.
Gehört vor dem Backen auf den Teig
- Salami, Schinken, Speck und Salsiccia – sie geben im Ofen Fett und Aroma ab
- Pilze, Artischocken, Oliven, Kapern und Zwiebeln
- Paprika und Zucchini in dünnen Scheiben, damit sie in der kurzen Backzeit gar werden
- Mozzarella fior di latte, abgetropft und gezupft
- Pecorino oder Parmigiano, wenn es kräftiger werden soll
Legen wir erst nach dem Ofen auf
- Rucola, Basilikum und frische Kräuter
- Parmaschinken und Bresaola, die sonst trocken und salzig werden
- Burrata und Stracciatella, die ihre Cremigkeit nur kalt behalten
- Rohe Cherrytomaten und Zitronenschale
- Ein Faden Olivenöl extra vergine zum Abschluss

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