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Tiramisù mit Kakaopulver in einer Glasschale neben einer Espressotasse auf dunklem Holztisch

Dolci in der Lübecker Altstadt

Zum Schluss etwas Süßes

Hausgemachte Dolci aus unserer eigenen Küche: cremig, gebacken oder eisgekühlt – und einiges davon in Portionen, die für den ganzen Tisch gedacht sind.

Marlesgrube, Altstadt Dienstag bis Sonntag Montag Ruhetag
Dolce auch nach dem Mittagstisch
Portionen zum Teilen am Tisch
Zutaten nennen wir auf Nachfrage
Torte zur Feier nach Absprache
  • Creme, Teig und Sauce setzen wir selbst an – im Haus, nicht im Beutel
  • Was im Laufe des Abends ausgeht, kommt nicht nachträglich aus der Tiefkühlung
  • Zu jedem Dolce sagen wir Ihnen, was darin steckt – fragen Sie unser Personal am Tisch
  • Kleine Portionen für Kinder richten wir ohne Aufhebens an

Vier Gruppen auf der Dolci-Karte

Die Karte am Tisch ordnet die Dolci nach dem, was Sie nach einem Teller Pasta oder einer Pizza aus dem Holzofen noch schaffen – von der löffelleichten Creme bis zum Blech, das in die Mitte gestellt wird.

Cremiges

Tiramisù mit Mascarpone und Espresso, Panna cotta mit Sauce aus eingekochten Beeren, dazu je nach Tag eine Creme aus dem Kühlhaus. Alles am Vorabend angesetzt, damit es über Nacht durchzieht.

Gebackenes

Was der Ofen hergibt, nachdem die Pizzen heraus sind: Mandelkuchen, Ricotta-Torte, kleine Biscotti zum Espresso. Warm serviert, wenn die Zeit es zulässt.

Eis und Sorbetto

Zitronensorbetto als leichter Schlusspunkt, dazu wenige Eissorten, die wir gut finden – auch als Affogato mit heißem Espresso darüber. Für Kinder in der kleinen Schale.

Dolci zum Teilen

Ein Brett oder eine Platte für den ganzen Tisch, mit mehreren kleinen Stücken und Löffeln für alle. Beliebt bei Familien und größeren Runden.

Drei Dessertteller mit Panna cotta, Zitronensorbet und Mandelkuchen stehen zum Teilen in der Tischmitte, daneben Espressotassen

Dolci zum Teilen

Ein Löffel für jeden am Tisch

Statt vier gleicher Portionen stellen wir gern eine Platte in die Mitte: mehrere kleine Stücke, Löffel für alle. So probiert jeder das, was er sonst nicht bestellt hätte – und der Abend endet im Gespräch statt mit vollen Tellern.

Große Runde anmelden

Die Karte dreht sich mit dem Jahr

Zwei bis drei Dolci stehen immer auf der Karte, der Rest wechselt mit dem, was der Markt am Morgen hergibt – Zitrusfrüchte im Winter, Beeren und Steinobst im Sommer.

Was sich ändert

In den kalten Monaten arbeiten wir mit Zitrone, Orange und Mandel, im Sommer mit Beeren, Aprikose und Feige. Die Täfelchen auf der Karte werden deshalb regelmäßig neu geschrieben. Wenn Sie ein bestimmtes Dolce im Kopf haben, fragen Sie unser Personal – oft steht es noch in der Küche, auch wenn es gerade nicht auf der Karte steht.

Was bleibt

  • Tiramisù nach dem Rezept der Familie – das ganze Jahr
  • Panna cotta, Sauce je nach Saison
  • Zitronensorbetto als leichter Abschluss
  • Espresso, Caffè corretto oder Amaro zum Dolce

Ablauf in der Küche

So entsteht ein Dolce bei uns

Nachspeisen brauchen Zeit, und zwar vor dem Service, nicht währenddessen. Unsere Dolci beginnen am Vorabend, ziehen über Nacht durch und werden erst beim Bestellen fertig angerichtet.

Das ist der Grund, warum ein Tiramisù am Dienstag anders schmeckt als eines, das in zehn Minuten zusammengerührt wurde: Die Creme hat sich gesetzt, die Löffelbiskuits haben den Espresso aufgenommen, der Kakao ist noch trocken.

Am Vorabend vorbereitet: Rolle aus Mandelteig für Cantuccini, aufgeschlagene Eigelb-Zucker-Masse und abkühlender Espresso auf der Arbeitsplatte

Der Mandelteig für die Cantuccini wird geformt, die Eigelb-Zucker-Masse für die Zabaione-Basis aufgeschlagen und der Espresso für das Tiramisù frisch gebrüht und abgekühlt. Heißer Espresso würde die Biskuits zerfallen lassen.

Tiramisù
Wörtlich ‚zieh mich hoch‘. Geschichtet aus Savoiardi, Espresso, Mascarpone-Creme und Kakao. Bei uns ohne Alkohol angesetzt, damit auch Kinder und Autofahrende mitessen können. Wer es klassisch möchte, bekommt einen Schuss Marsala daneben.
Panna cotta
‚Gekochte Sahne‘. Eine Vanillecreme, die gestürzt serviert wird. Dazu wechseln wir die Begleitung nach Saison: im Sommer eingekochte Waldbeeren, im Winter Orange mit Rosmarin. Der Spiegel wird frisch aufgegossen, nicht vorportioniert.
Semifreddo
‚Halb gefroren‘ – eine luftige Masse zwischen Parfait und Eis, die cremig bleibt, weil sie nicht hart durchfriert. Sie kommt direkt aus dem Froster an den Tisch und sollte zügig gegessen werden.
Cantuccini und Vin Santo
Zweimal gebackene Mandelgebäcke, hart von Natur aus. Sie werden in den Süßwein getaucht, bis sie weich sind – so ist es gedacht. Der ruhige Abschluss für Tische, die noch sitzen bleiben wollen.
Affogato al caffè
‚Ertränkt im Kaffee‘. Eine Kugel Vanilleeis, darüber ein heißer Espresso, am Tisch aufgegossen. Dessert und Kaffee in einem Glas – beliebt nach dem Mittagstisch, wenn die Zeit knapp ist.
Sorbetto
Fruchteis ohne Milch und ohne Ei, nur Fruchtmark, Wasser und Zucker. Die leichteste Variante nach einer Holzofenpizza und die Wahl für Gäste, die Milch meiden.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu den Dolci

Das fragen Gäste am Tisch am häufigsten, bevor die Dolci-Karte entschieden ist. Zu Inhaltsstoffen geben wir vor Ort jederzeit Auskunft – die Allergenangaben liegen im Lokal schriftlich aus.

Tisch mit Dolce am Ende

Dienstag bis Sonntag, 12:00 bis 14:30 und 17:30 bis 22:30 Uhr. Sagen Sie bei der Reservierung Bescheid, wenn Sie eine Dessertplatte für Ihre Gruppe möchten – wir setzen sie am Vortag an.